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Chesapeake-Bay Retriever   Curly-Coated Retriever   Nova-Scotia-Duck-Tolling Retriever  
     
Flat-Coated Retriever   Golden Retriever   Labrador Retriever  
     

In Mittel- und Nordeuropa hat der anpassungsfähige Golden Retriever in den letzten Jahrzehnten besonders weite Verbreitung gefunden. Aber auch der temperamentvolle Labrador Retriever erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit, während der elegantere Flat-Coated Retriever noch nicht so häufig zu sehen ist.
Die Heimat der kernigen Chesapeake-Bay- und der spielfreudigen Nova-Scotia-Duck-Tolling-Retriever ist Nordamerika; sie finden aber auch bei uns immer mehr Liebhaber. Selten sieht man bei uns den größten Vertreter der Retrieverrassen, den Curly-Coated Retriever.
Alle Retrieverrassen wurden ursprünglich als Jagdhunde gezüchtet. Ihre Aufgabe war es in erster Linie, erlegtes Feder- und Wasserwild zu apportieren (engl. to retrieve: zurückbringen, apportieren).
Viele Retrieverfreunde möchten ihre Hunde auf Grund ihres freundlichen Wesens und ihrer Führigkeit aber als reine Familienmitglieder halten. Dennoch sollte man bei der Anschaffung bedenken, dass diese Hunde oftmals nicht ausgelastet sind, wenn sie keine Aufgaben haben, die sie auch geistig fordern. Reines Spazierengehen kann dafür nicht unbedingt ein befriedigender Ausgleich sein. Bedenken Sie vor der Anschaffung daher bitte auch im eigenen Interesse, ob Sie einem derartigen Begleiter für das nächste Jahrzehnt gerecht werden wollen und können.
Informationen über die jagdliche und nichtjagdliche Retrieverarbeit finden Sie auf der DRC-Homepage.